Malz kochen

Wasser wird (bis zum Sieden) gekocht. Beim Kochen entstehen Temperaturen von über 80°C, wodurch die ursprünglich im Sud enthaltenen Malzenzyme (Amylase) denaturiert werden und sich zusammen mit anderen denaturierten Eiweißen als sogenannter Heißtrub an der Oberfläche der kochenden Würze absetzen.


Hopfen kochen

In der Pfanne wird dem Wasser der Hopfen zugegeben und mitgekocht. Sorte und Menge des Hopfens steuern Geschmack und Haltbarkeit des Bieres. Mehr Hopfen ergibt eine längere Lagerfähigkeit aber auch einen herberen und bitteren Geschmack des Biers.


Hefe ansetzen

Während des Abkühlens muss die Hefe aktiviert werden. Abgekochtes Wasser abkühlen lassen und Hefe einstreuen. Die Hefe sollte dann nach ein paar Minuten gequollen sein und riecht nach frischem Brot. Die Hefe wird dann der temperierten Würze beigegeben.


Fassgärung (obergärig)

Das Gärfass wird mit einem Deckel und der Gärglocke verschlossen. Die Gärglocke regelt den Gärprozess und dient dazu Luft entweichen zu lassen aber zugleich gegen Aussen das Fass dicht zu halten. Nun braucht das Bier Ruhe und eine konstante Temperatur von ca. 20 Grad. Dieser Prozess nennt sich auch Fermentation.


Flaschengärung

Nach zirka einer Woche wird das nun im Fass vergorene Bier in Flaschen abgefüllt. Beim Abfüllen wird dem Bier noch wenig Zucker zugegeben, damit in der Flasche nochmals eine Gärung stattfindet. Die Flaschen werden noch eine Woche bei Zimmertemperatur aufbewahrt, bevor sie dann mindestens für zirka 3 bis 4 Wochen im Kühlschrank bei 5 Grad gelagert werden. Die Kälte bindet die Kohlensäure und sorgt für eine gute Schaumentwicklung.